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Tracking & Technik

Trackingweiche

Eine Regel, die entscheidet, welches System eine Transaktion gemeldet bekommt.

Zuletzt bearbeitet am August 24, 2026

Eine Trackingweiche ist eine Regel im Bestellprozess, die entscheidet, welchem System eine Transaktion gemeldet wird, wenn mehrere Systeme parallel im Einsatz sind – etwa zwei Netzwerke, ein Netzwerk und eine Eigenlösung, oder Affiliate und ein anderer Vermarktungskanal.

Das Problem, das sie löst

Ohne Weiche meldet jedes eingebundene System jede Bestellung. Der Merchant zahlt dann für dieselbe Bestellung mehrfach Provision, und keine Auswertung stimmt mehr.

Wonach entschieden wird

Üblicherweise danach, welche Kennung zuletzt gesetzt wurde und aus welchem Kanal der Nutzer kam. Die Regel muss die eigene Attribution abbilden – sie ist damit keine rein technische, sondern eine kaufmännische Entscheidung.

Typische Anlässe

  • Betrieb mehrerer Netzwerke parallel.
  • Programm-Migration, bei der zwei Systeme eine Zeit lang nebeneinander laufen.
  • Abgrenzung des Partnerprogramms zu anderen Vermarktungspartnern.

Die Umsetzung – Aufbau, Reihenfolge, Testfälle – behandelt der Leitfaden Trackingweiche implementieren. Dieser Eintrag erklärt nur den Begriff.