Link-Maskierung bedeutet, dass ein Partner den Affiliate-Link hinter einer eigenen, kürzeren Adresse verbirgt, die dann weiterleitet.
Legitime Gründe
Kürzere und lesbarere Links, zentrale Pflege bei Programmwechsel, eigene Klickzählung. In dieser Form ist Maskierung üblich und unproblematisch.
Wo die Grenze liegt
Problematisch wird es, wenn die Maskierung dazu dient, den werblichen Charakter zu verschleiern – dann berührt sie die Werbekennzeichnung – oder wenn sie verdeckt, dass der Traffic aus einer nicht erlaubten Quelle stammt. Der Begriff Cloaking wird zudem für das Ausspielen unterschiedlicher Inhalte an Nutzer und Suchmaschinen verwendet; das ist eine andere Sache und im Suchmaschinenkontext ein Verstoß.
Was der Merchant regeln sollte
In den Programmbedingungen festhalten, ob Maskierung zulässig ist, und verlangen, dass die tatsächliche Traffic-Quelle offengelegt wird. Maskierte Links erschweren die Prüfung des Referrers – das ist der eigentliche Grund, warum das Thema auftaucht.
