Was am Ende wirklich ausgezahlt wird – aus offenen Provisionen und der historischen Freigabequote.

Freigabequote & erwartete Auszahlung

Offene Provisionen sind kein Umsatz: rechnet die realistische Auszahlung nach Freigabequote.

Mindestens: offene Provisionen und Freigabequote.

Erwartet aus offenen Provisionen
Erwartete Gesamtauszahlung

Wozu dient der Freigabequote & erwartete Auszahlung?

Offene Provisionen im Netzwerk-Dashboard sind kein Einkommen – sie sind Wunschzahlen. Was tatsächlich ausgezahlt wird, ergibt sich aus der Freigabequote: dem Anteil der offenen Provisionen, die nach Storno und Prüfung bestätigt werden. Für die realistische Cashflow-Planung ist das die wichtigste Publisher-Kennzahl. Der Rechner leitet aus offenen Provisionen und historischer Freigabequote die erwartete Auszahlung ab.

Formel und Berechnung

  • Erwartet aus offenen Provisionen = Offene Provisionen × Freigabequote%
  • Erwartete Gesamtauszahlung = Erwartet + bereits bestätigte Provisionen

Beispielrechnung

Bei 1.200 € offenen Provisionen und 85 Prozent historischer Freigabequote: 1.020 € erwartet aus offenen Provisionen. Plus 400 € bereits bestätigt: 1.420 € erwartete Gesamtauszahlung.

Häufige Fehler

Publisher planen Kosten oft gegen offene Provisionen statt gegen erwartete Auszahlungen – bei 20 Prozent Storno fehlt später ein Fünftel. Zweiter Fehler: Freigabequote pauschal ansetzen. Sie schwankt stark pro Programm und Publisher-Typ – Fashion-Programme haben tendenziell niedrigere Freigabequoten (mehr Retouren) als Software-Programme (fast keine Retouren).

Häufige Fragen

Wie berechne ich meine Freigabequote?

Aus der Historie: Wie viel Prozent der offenen Provisionen im letzten Quartal wurden final ausgezahlt? Das ist die Basis-Rate. Bei neuen Programmen zunächst konservativ 70 bis 80 Prozent ansetzen.

Was ist die typische Freigabezeit?

30 bis 90 Tage bei den meisten Netzwerken, bei Fashion oft länger wegen der Retourenfristen, bei Reisen bis zu 180 Tage.

Kann ich die Freigabequote beeinflussen?

Als Publisher nur indirekt – durch Traffic-Qualität (weniger Retouren-lastige Zielgruppen), passende Zielgruppen und ehrliche Deal-Kommunikation. Bei manipulativen Ansätzen sinkt die Freigabequote drastisch, weil Netzwerke und Merchants gegensteuern.

Passende Rechner

← Zurück zur Rechner-Übersicht