Was vom Deckungsbeitrag nach Rabatt, Provision und Netzwerkgebühr übrig bleibt – mit MBW und CR-Uplift-Hinweis.

Gutschein- & Aktionskosten-Rechner

Ein Rabatt sind keine höheren Kosten, sondern eine geringere Marge – dieser Rechner zeigt, was vom Deckungsbeitrag nach Rabatt, Provision und Netzwerkgebühr übrig bleibt. Rabatt wahlweise in Prozent oder als fester Gutscheinwert, Mindestbestellwert optional.

Mindestens: AOV netto, Marge, Provision, Netzwerkgebühr und der Rabattwert (Prozent oder Fixwert brutto mit MwSt).

Rabatt-Art
Rabattkosten netto
Provision + Gebühr
Deckungsbeitrag ohne Aktion
Deckungsbeitrag mit Aktion
Effektive Marge mit Aktion
MBW-Hinweis

Alle Eingaben netto, ohne MwSt – Netzwerkstatistiken rechnen mit Netto-Warenkörben. Der Prozent-Rabatt bezieht sich damit auf den Warenkorb vor Steuer – so wie er auch im Netzwerk-Report auftaucht. Einzige Ausnahme: Der Gutschein-Fixwert ist der Brutto-Betrag, den der Kunde sieht. Er wird über die MwSt in den Netto-Effekt umgerechnet – ein 10-€-Gutschein kostet bei 19 % MwSt netto 8,40 €.

CR-Uplift durch Rabatt: Rabatte und Gutscheine steigern die Conversion Rate systematisch – bei Gutschein- und Cashback-Publishern liegt die CR oft ums Zwei- bis Vierfache über der Non-Rabatt-CR. Das gehört in die Kalkulation: höhere CR = mehr Sales = mehr Umsatz, aber auch mehr Provision und mehr Rabattkosten. Rechne einen realistischen CR-Uplift ein, wenn du Aktionen gegen Nicht-Aktionen vergleichst.

Wozu dient der Gutschein- & Aktionskosten-Rechner?

Der wichtigste Merksatz: Ein Rabatt sind keine höheren Kosten, sondern eine geringere Marge. Wer 10 Prozent Rabatt gewährt, verkauft nicht teurer, sondern billiger – der Deckungsbeitrag sinkt entsprechend, und zusätzlich fällt Provision auf den rabattierten Umsatz an. Dieser Rechner macht die Mechanik sichtbar: Rabattkosten, Provisions- und Netzwerkkosten, und daraus die effektive Marge nach der Aktion. Der Mindestbestellwert ist eine optionale Ergänzung, die den AOV-Uplift bei Gutschein-Aktionen abbildet, und der CR-Uplift-Hinweis erinnert daran, dass Rabatt-Aktionen die Conversion Rate systematisch steigern.

Formel und Berechnung

  • Rabattkosten netto = AOV × Rabatt% (bei Prozent) oder Gutscheinwert ÷ (1 + MwSt%) (bei Fix)
  • Umsatz nach Rabatt = AOV − Rabattkosten
  • Provision + Gebühr = Umsatz nach Rabatt × Provision% × (1 + Fee%)
  • DB mit Aktion = AOV × Marge% − Rabattkosten − Provision + Gebühr

Beispielrechnung

Bei 120 € AOV, 35 Prozent Marge, 10 Prozent Rabatt, 8 Prozent Provision und 30 Prozent Netzwerkgebühr: Rabatt 12 €, Provision + Gebühr 11,23 €, Deckungsbeitrag sinkt von 42 € auf 18,77 € – die effektive Marge fällt von 35 auf 17,4 Prozent. Bei einem 10-€-Fixgutschein brutto sind es netto nur 8,40 €, der Deckungsbeitrag bleibt bei 21,99 €.

Häufige Fehler

Der teuerste Fehler ist, den Rabatt nicht als Margen-Verlust zu behandeln. Ein 10-Prozent-Rabatt bei 20 Prozent Marge halbiert den Deckungsbeitrag mit einem Federstrich – dazu kommen noch Provision und Gebühr. Zweiter Fehler: Gutscheine als Brutto-Wert in Netto-Kalkulationen einzurechnen. Ein 20-€-Gutschein kostet netto nur 16,81 € bei 19 Prozent MwSt – wer ihn als 20 € einrechnet, überzeichnet die Kosten um 19 Prozent.

Häufige Fragen

Sind Cashback-Aktionen anders zu rechnen als Gutscheine?

Nein, mechanisch identisch. Cashback ist ein prozentualer Rabatt an anderer Stelle in der Customer Journey – der Rabatt-Prozent-Wert im Rechner funktioniert für beide Fälle.

Was ist mit dem CR-Uplift durch Rabatte?

Rabatte steigern die Conversion Rate systematisch – bei Gutschein-Publishern typischerweise um Faktor 2 bis 4. Das gehört in die Kalkulation: höhere CR bedeutet mehr Sales und mehr Umsatz, aber auch mehr Provisions- und Rabattkosten. Der Rechner bildet das nicht automatisch ab, weist aber im Hinweis darauf hin.

Wann lohnt sich Couponing überhaupt?

Wenn der CR-Uplift die zusätzlichen Kosten überkompensiert und wenn die Aktion echte Neukunden bringt statt Bestandskunden zu subventionieren. Ohne Neukundenanteil ist Couponing meist ein Verlustgeschäft.

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