Aus Marge, Anteil für Marketing, Netzwerkgebühr und Aktionsspielraum die maximale Basisprovision ableiten.
Max. tragfähige Provision
Leitet aus Marge, Netzwerkgebühr und Aktionsspielraum die Basis-Provision ab, die ein Programm dauerhaft tragen kann.
Mindestens: Marge, Anteil für Affiliate, Netzwerkgebühr und Aktionsspielraum.
Aktionsspielraum: Reserve für Boni, Sonderkonditionen und Sales Rallies, damit das Modell nicht bei der ersten Aktion kippt.
Wozu dient der Max. tragfähige Provision?
Der Rechner beantwortet die strategische Frage: Wie viel Provision kann ich meinem Partnerprogramm dauerhaft zahlen, ohne die Marge zu verbrennen? Er leitet aus der Produkt-Marge, dem Anteil, den man für Marketing ausgeben will, der Netzwerkgebühr und einem Aktionsspielraum die tragfähige Basisprovision ab. Der Aktionsspielraum ist die Reserve für Boni, Sonderkonditionen und Sales Rallies – damit das Modell nicht bei der ersten Aktion kippt. Wer den vergisst, ist bei der ersten großen Aktion überlastet.
Formel und Berechnung
Verfügbares Budget = Marge% × Anteil-für-Marketing%Basis-Provision = Budget ÷ ((1 + Fee%) × (1 + Aktionsspielraum%))Max. Aktions-Provision = Basis-Provision × (1 + Aktionsspielraum%)
Beispielrechnung
Bei 35 Prozent Marge, 40 Prozent Anteil für Marketing, 30 Prozent Netzwerkgebühr und 35 Prozent Aktionsspielraum: verfügbares Budget 14 Prozent vom Umsatz, empfohlene Basis-Provision 7,97 Prozent, maximale Aktions-Provision 10,76 Prozent.
Häufige Fehler
Der klassische Fehler ist, die Basis-Provision so anzusetzen, dass die volle Marge aufgebraucht wird – dann bleibt kein Spielraum für Aktionen, Boni oder saisonale Sonderkonditionen. Ein zweiter Fehler: die Netzwerkgebühr nicht einzukalkulieren. Wer 10 Prozent Basis-Provision plant und 30 Prozent Netzwerkgebühr vergisst, zahlt effektiv 13 Prozent und kalkuliert falsch.
Häufige Fragen
Was ist ein realistischer Anteil der Marge für Marketing?
Bei etablierten Marken 20 bis 30 Prozent, in Wachstumsphasen oder für Neukundenakquise 40 bis 60 Prozent. Über 60 Prozent wird es riskant, unter 20 Prozent ist die Konkurrenzfähigkeit oft nicht gegeben.
Wie hoch sollte der Aktionsspielraum sein?
Mindestens 30 Prozent, damit ein Provisions-Uplift von 30 Prozent auf ein Standard-Programm noch tragbar ist. Bei Programmen mit vielen Aktionen (Fashion, Beauty) eher 40 bis 50 Prozent.
Was passiert bei zu hoher Basis-Provision?
Kurzfristig gewinnt man Publisher-Attention – langfristig verbrennt man Marge, weil Aktionen dann aus dem letzten Rest-Budget kommen und schnell defizitär werden. Besser konservativ starten und über gezielte Boni skalieren.
