Break-even zwischen Fixhonorar und Provisionsdeal – für Creator, Influencer und Advertorial-Bookings.

Creator-Fixbuchung vs. Provision

Creator und Influencer vergleicht man nicht über CPC, sondern über die Buchungsart: Fixhonorar gegen Provisionsdeal. Ab wie vielen bestätigten Sales lohnt sich welches Modell – gilt genauso für Advertorials und Media-Deals.

Mindestens: Fixhonorar, erwartete Sales, AOV, Stornoquote, Provision und Netzwerkgebühr.

Break-even (bestätigte Sales)
Kosten Fixmodell
Kosten Provisionsmodell
Günstiger bei erwarteten Sales

Unterhalb des Break-even ist die Provision günstiger, oberhalb das Fixhonorar. Das Fixhonorar trägt dafür das volle Risiko, wenn die Sales ausbleiben.

Wozu dient der Creator-Fixbuchung vs. Provision?

Creator und Influencer werden nicht über CPC oder CPO verglichen, sondern über die Buchungsart: Fixhonorar oder Provisionsdeal. Bei niedrigem Volumen ist die Provision günstiger (der Creator wird nur bei Sales bezahlt), bei hohem Volumen das Fixhonorar (das ist absolut gedeckelt, während die Provision mit dem Volumen wächst). Der Rechner findet den Break-even und zeigt, welches Modell bei der erwarteten Sale-Zahl günstiger ist. Die Logik gilt genauso für Advertorial-Buchungen und Media-Deals.

Formel und Berechnung

  • Provisionskosten pro Sale = AOV × Provision% × (1 + Fee%)
  • Bestätigte Sales = Erwartete Sales × (1 − Storno%)
  • Kosten Provisionsmodell = Bestätigte Sales × Provisionskosten pro Sale
  • Break-even Sales = Fixhonorar ÷ Provisionskosten pro Sale

Beispielrechnung

Bei 1.500 € Fixhonorar, 100 erwarteten Sales (vor Storno), 120 € AOV, 12 Prozent Storno, 8 Prozent Provision und 30 Prozent Netzwerkgebühr: Provisionskosten pro Sale 12,48 €, bestätigte Sales 88, Kosten Provisionsmodell 1.098 €. Bei erwarteten 100 Sales ist die Provision günstiger. Break-even bei rund 120 bestätigten Sales – darüber wird das Fixhonorar attraktiver.

Häufige Fehler

Der klassische Fehler ist, das Risiko zu ignorieren. Das Fixhonorar ist zwar absolut gedeckelt, aber wird bezahlt, egal ob 30 oder 300 Sales kommen. Die Provision trägt das Risiko beim Creator – dafür verlangt er oft höhere Sätze. Zweiter Fehler: die Sale-Prognose zu optimistisch ansetzen, um Fixhonorare zu rechtfertigen. Wer 200 Sales prognostiziert und 50 kriegt, hat das Fixhonorar fünfmal überzahlt.

Häufige Fragen

Warum verlangen Creator so hohe Fixhonorare?

Weil sie das gesamte Traffic- und Konversions-Risiko tragen wenn sie Provision akzeptieren. Ein etablierter Creator kann seine Reichweite verkaufen, ohne dass jemand kauft – ein Provisionsdeal koppelt sein Einkommen an fremde Faktoren. Das ist teuer bepreist.

Wann ist ein Fixhonorar der bessere Deal?

Bei sehr hohem Traffic-Potenzial und guter Landing-Page-Konversion – dann bringt der Creator mehr Sales, als die Provision je ausgleichen würde. Auch bei Brand-Aktionen ohne direkten Sales-Fokus.

Kann man beide kombinieren?

Ja, Hybrid-Deals sind üblich: reduziertes Fixhonorar plus Provision. Das teilt das Risiko und wird von vielen Creators akzeptiert. Rechnerisch: Fixhonorar-Wert plus erwartete Provision-Summe muss unter dem reinen Fixhonorar-Angebot liegen.

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