Durchschnittlicher Warenkorb und Umsatz nach Bereinigung um die Stornoquote.
AOV & Storno-Rechner
Durchschnittlicher Warenkorb und bestätigter Umsatz nach Stornoquote.
Mindestens: Umsatz und Bestellungen.
Wozu dient der AOV & Storno-Rechner?
Der AOV (Average Order Value) ist der durchschnittliche Warenkorb pro Bestellung – neben Conversion Rate und Traffic-Menge der dritte Haupthebel für Umsatz. In Netzwerkstatistiken wird der AOV netto ohne Mehrwertsteuer geführt. Die Stornoquote wiederum ist der Anteil der Bestellungen, die später storniert, retourniert oder abgelehnt werden. Für die Kalkulation einer Kampagne oder eines Programms zählt nicht der Brutto-Umsatz, sondern der bestätigte Umsatz – dieser Rechner leitet beides ab und bereinigt zusätzlich die Anzahl der bestätigten Bestellungen.
Formel und Berechnung
AOV = Umsatz ÷ BestellungenBestätigter Umsatz = Umsatz × (1 − Stornoquote%)Bestätigte Bestellungen = Bestellungen × (1 − Stornoquote%)
Beispielrechnung
Bei 25.000 € Umsatz und 180 Bestellungen ergibt sich ein AOV von 138,89 €. Mit 8 Prozent Stornoquote schrumpft der bestätigte Umsatz auf 23.000 €, die bestätigten Bestellungen auf 166.
Häufige Fehler
AOV-Analysen werden oft auf Brutto-Warenkorbwerten gemacht, obwohl die Netzwerkstatistiken netto führen – das führt zu 19 Prozent Diskrepanz. Ein weiterer Fehler: Stornoquoten pro Publisher-Typ zu ignorieren. Gutschein-Publisher haben oft höhere Storno-Raten, weil Kunden Retouren nutzen, um besser passende Größen zu ordern. Fraud-Publisher fallen ebenfalls durch überdurchschnittliche Stornos auf.
Häufige Fragen
Ist ein hoher AOV immer gut?
Nicht zwingend. Ein hoher AOV kann mit niedriger Conversion Rate erkauft sein. Der bessere Ansatz: AOV mal CR ergibt den Umsatz pro Klick – diese Kombination zeigt die tatsächliche Kanal-Qualität.
Wie hoch ist eine übliche Stornoquote?
Bei Fashion oft 20 bis 40 Prozent wegen Retouren, bei Elektronik unter 5 Prozent, bei Reisen und Software nahe Null. Innerhalb einer Branche variiert sie stark je nach Publisher-Typ.
Warum stornieren Gutschein-Kunden häufiger?
Weil sie kaufbereiter sind und mehr Impulse-Käufe machen, die sie später revidieren. Bei Fashion kommt hinzu, dass Kunden mehrere Größen bestellen und nur eine behalten.
