Jedes Shopsystem wirft am Ende einen Produktdatenfeed aus. Das klingt nach einem erledigten Thema, ist aber meist falsch. In dieser Episode von Affiliate Thinking spricht Alexander Hollstein mit Tom Meier von Channable über den oft unterschätzten Hebel von Produktdaten im E-Commerce.
Im Dialog mit Alexander Hollstein erläutert Tom Meier, warum Produktdaten heute eines der wichtigsten Werbemittel im E-Commerce sind und warum ein einziger Feed für alle Kanäle in der Praxis selten funktioniert. Das Gespräch zeigt, an welchen Stellschrauben man ansetzen kann, um aus vorhandenen Daten spürbar mehr Performance herauszuholen, und wie KI das Feedmanagement in den kommenden Jahren verändern wird. Ein Thema, das nicht nur E-Commerce-Manager betrifft, sondern auch Affiliate Manager, Agenturen und Publisher, die produktbasierte Kanäle wie CSS-Publisher im Google-Shopping-Umfeld verstehen wollen, denn ohne sauberen Feed funktioniert auch dort kein Geschäft.
Die Kernthemen im Überblick:
- Fundament-Check: Warum Produktdaten weit mehr sind als eine technische Exportdatei aus dem Shopsystem.
- Kanalspezifische Feeds: Warum ein Universal-Feed für Google Shopping, Meta, Idealo und Affiliate-Publisher meist Performance kostet.
- Ungenutzte Daten: Wie Farben, Größen und technische Attribute die Relevanz bei Suchmaschinen und KI-Systemen erhöhen.
- Aktualität als Wettbewerbsfaktor: Was veraltete Preise und Out-of-Stock-Produkte bei CPC-Modellen tatsächlich kosten.
- KI im Feedmanagement: Wie sich Kategorisierung, Titel-Optimierung und Datenqualität heute schon automatisieren lassen – ein Trend, den auch Markus Kellermann und André Koegler bereits für das Affiliate Marketing insgesamt beschrieben haben.
- Dynamische Creatives: Wie sich Banner und Social-Media-Grafiken automatisiert direkt aus dem Feed erzeugen lassen, inklusive aktueller Preise und Rabatte.
Gerade die Frage der Feed-Qualität zieht sich durch viele Gespräche bei Affiliate Thinking. Auch im Talk über CSS-Publisher kam zur Sprache, dass die Feed-Qualität direkt über Sichtbarkeit in der Customer Journey entscheidet. Mit Tom Meier wird dieses Thema nun von der anderen Seite beleuchtet: nicht der Kanal, sondern die Datenbasis selbst, die jeden produktbasierten Kanal überhaupt erst funktionieren lässt.
