Bei einer Lifetime-Vergütung erhält der Partner nicht nur für den ersten Abschluss eine Provision, sondern auch für spätere Käufe desselben Kunden – befristet oder unbefristet.
Wo es sinnvoll ist
Bei Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden Umsätzen: Abonnements, Verbrauchsgüter, Software. Der Partner hat dann ein Interesse daran, passende Kunden zu vermitteln statt möglichst viele.
Was dagegen sprechen kann
Der Merchant zahlt fortlaufend für einen Kunden, den er später selbst hält – über Marke, Newsletter oder Service. Genau dieser Anteil ist im Provisionsmodell normalerweise die Begründung dafür, beim Erstkauf mehr zahlen zu können. Wer beides zugleich tut, rechnet denselben Wert zweimal aus.
Übliche Ausgestaltung
Eine Befristung (etwa 6 oder 12 Monate) oder ein abgesenkter Satz für Folgekäufe. Voraussetzung ist, dass das System Neu- und Bestandskunden unterscheiden kann.
