Von incentiviertem Traffic spricht man, wenn der Nutzer für die gewünschte Handlung eine Gegenleistung erhält – Geld, Punkte, Spielwährung oder einen anderen Vorteil.
Kein Fraud an sich
Cashback, Loyalty und Virtual Currency sind etablierte, legitime Partnermodelle, die genau darauf beruhen. Zum Problem wird Incentivierung erst, wenn sie nicht offengelegt wird oder wenn die Belohnung so gestaltet ist, dass die Handlung ohne Kaufinteresse ausgelöst wird.
Was der Merchant regeln sollte
- Ob incentivierter Traffic zugelassen ist – und für welche Modelle.
- Eine eigene Provision dafür: Der Anreiz kommt aus der Provision, also muss sie anders kalkuliert sein.
- Bei Leads: dass Incentivierung offengelegt wird, weil sie die Lead-Qualität systematisch verändert.
Warum das ins Programm gehört
Ohne Regelung landet der Merchant in der schlechtesten Variante: Er bekommt incentivierten Traffic, zahlt dafür den Standardsatz und erfährt es erst, wenn die Qualität der Abschlüsse auffällt.
