Fake Orders und Fake Leads sind erzeugte Transaktionen ohne echten Kaufwillen: Bestellungen, die nie bezahlt oder direkt storniert werden, und Anmeldungen mit erfundenen oder fremden Daten.
Wo das Risiko am größten ist
Bei Lead-Programmen, weil die Hürde niedrig ist – es muss kein Geld fließen. Je unschärfer die Lead-Definition, desto größer die Angriffsfläche.
Woran es auffällt
- Häufungen ähnlicher Datensätze: gleiche Muster in Namen, Adressen, E-Mail-Domains oder Telefonnummern.
- Anmeldungen in dichter zeitlicher Folge, oft nachts.
- Bestellungen, die überdurchschnittlich oft an Zahlungsausfall oder Nichtabholung scheitern.
- Leads, die bei Kontaktversuch nicht erreichbar sind oder von der Anmeldung nichts wissen.
Vorbeugen
Eine präzise Definition, wann ein Lead valide ist – vollständige Daten, bestätigte E-Mail per Double-Opt-in, Erreichbarkeit –, und diese Definition in den Programmbedingungen. Dazu die konsequente Prüfung vor der Freigabe: Sales nicht ungeprüft bestätigen.
