Brand Bidding ist das Buchen des Markennamens des Merchants als Suchbegriff durch einen Partner.
Warum es meist unerwünscht ist
Wer nach dem Markennamen sucht, hat sich bereits entschieden. Die Klicks auf diesen Begriff sind für den Merchant selbst günstig; über einen Partner werden sie teuer, ohne zusätzliche Nachfrage zu erzeugen. Deshalb sollte man SEA-Partnern den Markennamen nicht freigeben – auch nicht in Kombinationen.
Abgrenzung
Brand Bidding ist nicht automatisch Betrug. Es wird erst dann zum Regelverstoß, wenn die Programmbedingungen es untersagen. Deshalb muss die Regel dort ausdrücklich stehen – samt Kombinationen („Marke + Gutschein“, „Marke + Erfahrungen“) und häufigen Falschschreibweisen. Wird zusätzlich die Anzeige des Merchants nachgebaut, handelt es sich um Ad Hijacking.
Kontrolle
Regelmäßige eigene Suchen zu Markenbegriffen, ergänzt um Prüfungen aus verschiedenen Regionen und zu verschiedenen Zeiten. Reine Berichte aus dem Netzwerk reichen dafür nicht.
