Cookie Stuffing (auch Cookie Dropping) bezeichnet das Setzen der Partnerkennung, ohne dass der Nutzer ein Werbemittel angeklickt hat. Beim späteren Kauf greift dann Last Cookie Wins, und die Provision fällt an den Partner, der nichts vermittelt hat.
Woran es auffällt
- Sehr viele Klicks bei sehr geringer CTR-Plausibilität – also Klickzahlen, die nicht zur sichtbaren Reichweite der Seite passen.
- Eine auffällig niedrige Conversion Rate bei zugleich sehr hohem Klickvolumen.
- Sales von Nutzern, die keinen erkennbaren Kontakt zur Partnerseite hatten – im Referrer nicht nachvollziehbar.
- Ein Missverhältnis zwischen den Besucherzahlen, die externe Reichweitendienste für die Seite ausweisen, und den im Programm gemeldeten Klicks.
Vorbeugen
Ein Domaincheck beim Aufruf des Trackingcodes gehört zum Mindeststandard eines Netzwerks: Er prüft, ob der Klick von einer freigegebenen Domain kommt. Ergänzend hilft, in den Programmbedingungen festzuhalten, dass Partnerlinks nur nach aktivem Klick des Nutzers aufgerufen werden dürfen.
