Übersetzt Provisionssätze in ROAS und ROI – und rechnet zurück, welche Provision einen Ziel-ROAS liefert.

Provision ↔ ROAS / ROI-Umrechner

Übersetzt ein Provisionsmodell in die Sprache von SEA und Media Buying – und zurück.

Mindestens: Provision und Netzwerkgebühr – Marge für ROI, Ziel-ROAS für die Rückrechnung.

Effektive Kostenquote
Ausgaben bei Beispiel-Umsatz
Entspricht ROAS
Entspricht ROI
Max. Provision für Ziel-ROAS

Wozu dient der Provision ↔ ROAS/ROI-Umrechner?

Der Umrechner löst ein Kommunikationsproblem: SEA-Manager denken in ROAS, Affiliate-Manager in Provisionssätzen. Eine 8-Prozent-Provision plus 30 Prozent Netzwerkgebühr entspricht mathematisch einer effektiven Kostenquote von 10,4 Prozent – oder einem ROAS von 9,6:1. Der Rechner übersetzt in beide Richtungen und stellt gegebenenfalls den ROI mit ein, wenn eine Marge angegeben wird. Praktisch besonders für die Rückrechnung: "Wenn ich einen ROAS von 8:1 will, welche Provision darf ich maximal zahlen?"

Formel und Berechnung

  • Effektive Kostenquote = Provision × (1 + Fee%)
  • ROAS = 100 ÷ Kostenquote%
  • ROI = (Marge% − Kostenquote%) ÷ Kostenquote% × 100
  • Max. Provision für Ziel-ROAS = (100 ÷ Ziel-ROAS) ÷ (1 + Fee%)

Beispielrechnung

Bei 8 Prozent Provision und 30 Prozent Netzwerkgebühr: effektive Kostenquote 10,4 Prozent, ROAS 9,6:1, bei 35 Prozent Marge ROI 236,5 Prozent. Für einen Ziel-ROAS von 8:1 wäre die maximale Provision 9,6 Prozent.

Häufige Fehler

Der klassische Fehler in gemischten Marketing-Teams: SEA und Affiliate mit unterschiedlichen Zielen führen, ohne die Kennzahlen zu übersetzen. Wenn SEA auf ROAS 5:1 optimiert und Affiliate auf 10 Prozent Provision "gedeckelt" wird, hat man zwei verschiedene Systeme, die sich nicht vergleichen lassen. Zweiter Fehler: die Netzwerkgebühr in der Übersetzung vergessen – reine Provisionssätze sind nicht direkt in ROAS umrechenbar.

Häufige Fragen

Warum ist der ROAS aus 8 Prozent Provision so hoch?

Weil die Affiliate-Abrechnung strukturell nur bei Sales anfällt. Bei einem 8-Prozent-Modell werden 92 Prozent des Umsatzes nicht mit Werbekosten belastet. Das gleiche Konditionsmodell in SEA (nur 8 Prozent Werbekosten von jedem Sale) wäre eine Traumkampagne.

Wie vergleiche ich Affiliate mit Google Ads?

Über die effektive Kostenquote oder den ROAS – nicht über die absolute Werbekostensumme. Nur so lässt sich fair vergleichen, welcher Kanal welchen Deckungsbeitrag liefert.

Was passiert bei negativer Marge minus Kostenquote?

Der ROI wird negativ – die Kampagne läuft im Verlust. Das kann bei Aktionsplatzierungen mit hohen Boni oder Gutscheinen passieren und ist manchmal strategisch gewollt (Neukundenakquise), sollte aber bewusst gesteuert werden.

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