Provision, Netzwerkgebühr und effektive Gesamtkosten pro Sale – mit Voreinstellungen pro Netzwerk.
Provisionsrechner mit Netzwerkgebühr
Berechnet Partnerprovision, Netzwerkgebühr und effektive Gesamtkosten. Netzwerk-Voreinstellungen sind Richtwerte und editierbar.
Mindestens: Umsatz, Provision und Netzwerkgebühr.
Wozu dient der Provisionsrechner mit Netzwerkgebühr?
Der Provisionsrechner ist das Basis-Werkzeug für jeden Merchant, der ein Partnerprogramm betreibt oder aufsetzen will. Er zeigt nicht nur die ausgezahlte Provision, sondern auch die Netzwerkgebühr und damit die effektiven Gesamtkosten pro Sale – die Zahl, die im Controlling zählt. Die Voreinstellungen für AWIN, Webgains, Adcell, Belboon, Tradedoubler, Daisycon, financeAds und retailAds sind Richtwerte und im Rechner editierbar, um individuellen Konditionen Rechnung zu tragen. Der Radio-Schalter unterscheidet zwei Berechnungsbasen: Gebühr auf die Partnerprovision (Standard) oder Gebühr auf den Umsatz (bei manchen Verträgen).
Formel und Berechnung
Partnerprovision = Warenkorb × Provisionssatz%Netzwerkgebühr = Provision × Fee% (Standard) oder Umsatz × Fee%Gesamtkosten = Provision + NetzwerkgebührEffektive Kostenquote = Gesamtkosten ÷ Umsatz × 100
Beispielrechnung
Bei 120 € Warenkorb und 8 Prozent Provision fallen 9,60 € Partnerprovision an. Mit 30 Prozent Netzwerkgebühr auf die Provision kommen 2,88 € Gebühr dazu – Gesamtkosten 12,48 €, effektive Kostenquote 10,4 Prozent.
Häufige Fehler
Merchants kalkulieren Provisionen oft ohne Netzwerkgebühr und wundern sich am Monatsende über die tatsächlichen Kosten. Bei 30 Prozent Aufschlag sind das 30 Prozent Kostenerhöhung, die konsistent zwischen Kalkulation und Realität klafft. Ein zweiter Fehler: die Provisionsbasis nicht klären. Bei einigen Netzwerken wird die Gebühr auf den Umsatz gerechnet statt auf die Provision – das ändert die Zahlen erheblich, vor allem bei niedrigen Provisionssätzen.
Häufige Fragen
Wie hoch sind übliche Netzwerkgebühren?
Bei den öffentlichen Netzwerken (AWIN, Webgains, Belboon, Tradedoubler) meist 25 bis 30 Prozent auf die Partnerprovision. Impact und einige Private Networks arbeiten mit anderen Modellen – Flat Fees oder Umsatz-basiert.
Kann ich die Netzwerkgebühr verhandeln?
Bei Volumen ja. Ab bestimmten monatlichen Umsätzen bieten die meisten Netzwerke gestaffelte Gebühren an. Verhandelt wird typischerweise auf Jahresvolumen-Commitments.
Warum ist die effektive Kostenquote wichtiger als der Provisionssatz?
Weil sie die einzige Größe ist, die direkt mit anderen Kanälen (ROAS Google Ads, Kostenquote Meta) vergleichbar ist. Der Provisionssatz allein sagt nichts über die Gesamtkosten.
