Cost per Order: Was kostet eine bestätigte Bestellung über den jeweiligen Kanal.

CPO-Rechner

Cost per Order: Was kostet eine Bestellung über den jeweiligen Kanal.

Mindestens: Gesamtkosten und Bestellungen.

CPO
CPO in % vom AOV

Wozu dient der CPO-Rechner?

Der CPO (Cost per Order) ist die zentrale Kennzahl für alle bestellungsbasierten Vertriebskanäle. Er zeigt, was eine einzelne Bestellung im Durchschnitt an Werbekosten verursacht hat. Anders als ROAS oder Kostenquote ist der CPO eine absolute Zahl in Euro und lässt sich direkt mit dem Deckungsbeitrag pro Bestellung vergleichen. Für Affiliate-Programme mit Cost-per-Order-Abrechnung ist der CPO strukturell definiert und schwankungsarm; bei klickbasierten Kanälen wie Google Ads schwankt er mit der Conversion Rate.

Formel und Berechnung

  • CPO = Gesamtkosten ÷ Anzahl Bestellungen
  • CPO-Quote am AOV = CPO ÷ AOV × 100

Beispielrechnung

Bei 2.500 € Werbekosten und 180 Bestellungen ergibt sich ein CPO von 13,89 €. Bei einem AOV von 138,89 € (also 25.000 € ÷ 180) entspricht das einer CPO-Quote von 10 Prozent – jede Bestellung kostet ein Zehntel ihres Warenkorbwerts an Werbekosten.

Häufige Fehler

Ein häufiger Fehler ist, alle Bestellungen zu zählen – auch die, die später storniert werden. Wer den CPO auf bestätigten Sales rechnet, bekommt einen deutlich höheren, aber ehrlicheren Wert. Bei 12 Prozent Stornoquote steigt der CPO um rund 14 Prozent. Ein zweiter Fehler: den CPO als absolute Größe zwischen Kanälen vergleichen, ohne den AOV zu berücksichtigen – ein CPO von 15 € ist bei 50 € AOV desaströs, bei 500 € AOV unproblematisch.

Häufige Fragen

Was ist ein guter CPO?

Er sollte deutlich unter dem Deckungsbeitrag pro Bestellung liegen. Bei 120 € AOV und 35 Prozent Marge liegt der Deckungsbeitrag bei 42 € – der CPO darf also maximal knapp darunter liegen, um Gewinn abzuwerfen. Für Neukundenakquise darf der CPO deutlich höher sein, wenn der Folgekundenwert dagegen hält.

CPO oder CPA – was ist der Unterschied?

CPA (Cost per Acquisition) meint meist Cost per Lead oder Cost per Signup. CPO ist die Verkaufs-Variante: Es geht um eine tatsächlich abgeschlossene Bestellung. In Affiliate-Programmen wird CPO synonym mit Pay-per-Sale verwendet.

Wie berücksichtige ich Storno im CPO?

Zwei Wege: Entweder Sales nach Storno als Nenner nehmen – dann steigt der CPO auf die realistische Höhe. Oder alle Sales nehmen und die Stornoquote separat ausweisen. Für die Steuerung ist der bestätigte CPO aussagekräftiger.

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