Return on Advertising Spend, Marketing-ROI und ROI inklusive Produkt-Marge – aus Umsatz und Provisionen berechnet.
ROAS & ROI-Rechner
Umsatz und Provisionen aus dem Report reintippen – reicht für ROAS und Marketing-ROI, beide beziehen sich nur auf die Marketingkosten. Wenn du zusätzlich die Marge kennst, kommt der ROI unter Berücksichtigung des Produkt-Deckungsbeitrags dazu.
Mindestens: Umsatz und Provisionen. Marge nur für den ROI inklusive Produkt-Marge.
Marketing-ROI beantwortet die Frage aus Marketing-Sicht: Was kam pro eingesetztem Euro Werbekosten zurück – ohne Wareneinsatz und Fixkosten, nur der reine Kanal-Ertrag. ROI inklusive Produkt-Marge berücksichtigt zusätzlich den Deckungsbeitrag der verkauften Produkte und zeigt, was am Ende wirklich als Gewinn übrig bleibt.
Wozu dient der ROAS & ROI-Rechner?
ROAS und ROI sind die zwei wichtigsten Effizienz-Kennzahlen im Performance Marketing. Der ROAS (Return on Advertising Spend) beschreibt, wie viel Umsatz pro eingesetztem Euro Werbekosten erzielt wird – ein ROAS von 5:1 heißt: Für jeden ausgegebenen Euro kommen fünf Euro Umsatz zurück. Der ROI (Return on Investment) geht einen Schritt weiter und bezieht die Produkt-Marge ein: Er zeigt den tatsächlichen Gewinn im Verhältnis zu den Werbekosten. Der Marketing-ROI in diesem Rechner ist eine dritte Ebene und misst rein den Kanal-Ertrag: (Umsatz minus Marketingkosten) geteilt durch Marketingkosten – ohne Berücksichtigung von Wareneinsatz und Fixkosten.
Formel und Berechnung
ROAS = Umsatz ÷ WerbekostenMarketing-ROI = (Umsatz − Werbekosten) ÷ Werbekosten × 100ROI inkl. Produkt-Marge = (Umsatz × Marge% − Werbekosten) ÷ Werbekosten × 100
Beispielrechnung
Bei 25.000 € Umsatz und 2.000 € Provisionen kommt ein ROAS von 12,5:1 heraus. Mit 30 % Netzwerkgebühr steigen die effektiven Kosten auf 2.600 €, der ROAS sinkt auf 9,62:1. Gibt man zusätzlich 35 % Marge an, ergibt sich ein Deckungsbeitrag von 8.750 €, ein Gewinn von 6.150 € und ein ROI von 237 %.
Häufige Fehler
Der klassische Fehler ist, ROAS und ROI zu verwechseln oder Kosten unvollständig zu erfassen. Wer nur die ausgezahlte Provision einträgt und die Netzwerkgebühr weglässt, überzeichnet den ROAS systematisch um 25 bis 30 Prozent. Wer ROAS ohne Marge nutzt, um zu entscheiden ob eine Kampagne profitabel läuft, tappt in die Falle: Ein ROAS von 5:1 klingt gut, aber bei 15 Prozent Marge macht die Kampagne trotzdem Verlust.
Häufige Fragen
Was ist ein guter ROAS?
Das hängt von der Produkt-Marge ab. Bei 35 Prozent Marge liegt der Break-even bei ROAS 2,86:1 – alles darüber ist profitabel. Bei 20 Prozent Marge braucht es mindestens 5:1, bei 60 Prozent Marge reichen 1,67:1. Ohne Marge-Kenntnis ist die Aussage "ROAS 5:1 ist gut" nicht sinnvoll.
ROAS oder ROI – was ist wichtiger?
ROAS für die operative Steuerung im Tagesgeschäft, ROI für die Entscheidung ob ein Kanal überhaupt profitabel ist. Ein ROAS zeigt die Effizienz, ein ROI die Wirtschaftlichkeit. Beide gehören in jedes Reporting.
Warum unterscheiden sich Marketing-ROI und ROI inklusive Produkt-Marge?
Der Marketing-ROI vergleicht nur Umsatz gegen Werbekosten – ideal um Kanal-Effizienz zu vergleichen. Der ROI mit Produkt-Marge zeigt, was am Ende wirklich als Gewinn übrig bleibt, wenn Wareneinsatz und variable Kosten berücksichtigt sind.
