Reale Zahlen aus dem Netzwerk-Report und Google Ads gegenüberstellen – ohne den Umweg über CPC und CR-Modelle.

Ist-Vergleich aus Kampagnendaten

Für die Auswertung echter Kampagnen: Klicks, Sales, Umsatz und Kosten direkt aus dem Netzwerk-Report oder aus Google Ads eintragen – ohne den Umweg über CPC und CR-Modelle. Der Rechner leitet daraus AOV, CR, CPO, Kostenquote und ROAS ab, jeweils vor und nach Storno.

Mindestens: je Kanal Klicks, Sales, Umsatz und Kosten – Netzwerkgebühr und Stornoquote optional.

Eigenkampagne (CPC-Abrechnung)
Publisher (CPO-Abrechnung)
EigenkampagnePublisher
Klicks
Sales vor Storno
Sales bestätigt
CR (Sales/Klicks)
AOV
Umsatz vor Storno
Umsatz bestätigt
eCPC (Kosten/Klicks)
Deine Ausgaben vor Storno
Deine Ausgaben nach Storno
CPO (bestätigt)
Kostenquote (bestätigt)
ROAS (bestätigt)

Netzwerkstatistiken weisen üblicherweise ausgezahlte Provisionen aus – die Netzwerkgebühr wird oben aufgeschlagen. Klickkosten der Eigenkampagne fallen unabhängig vom Storno an; auf Publisher-Seite sinken Provision plus Gebühr proportional zur Stornoquote. Der eCPC beim Publisher ist die Publisher-Einnahme pro Klick, kein Klickpreis für den Merchant.

Vor dem Vergleich Brand-Traffic trennen: Brand-Klicks konvertieren fast von allein und drücken den CPO auf beiden Seiten künstlich – ausschließen und getrennt betrachten.

Wozu dient der Ist-Vergleich aus Kampagnendaten?

Der Ist-Vergleich rechnet nach, was tatsächlich passiert ist: Klicks, Sales, Umsatz und Kosten direkt aus dem Netzwerk-Report oder aus Google Ads eintragen – der Rechner leitet daraus CR, AOV, CPO, Kostenquote und ROAS ab, jeweils vor und nach Storno. Anders als der Forecast arbeitet er nicht mit Annahmen, sondern mit den Zahlen, die im Reporting stehen. Für das monatliche Reporting und die Kanal-Bewertung ist das der Rechner, der zeigt, welches Abrechnungsmodell die bessere Ökonomie liefert.

Formel und Berechnung

  • CR = Sales ÷ Klicks × 100
  • AOV = Umsatz ÷ Sales
  • Sales bestätigt = Sales × (1 − Storno%)
  • Ausgaben CPC-Kanal nach Storno = Werbekosten (unverändert)
  • Ausgaben CPO-Kanal nach Storno = Provisionen × (1 − Storno%) × (1 + Fee%)

Beispielrechnung

CPC-Seite: 10.000 Klicks, 160 Sales, 19.200 € Umsatz, 4.500 € Werbekosten. Nach 12 Prozent Storno: 141 Sales, 16.896 € Umsatz, CPO 31,96 €, ROAS 3,75:1. CPO-Seite: 8.000 Klicks, 130 Sales, 15.600 € Umsatz, 1.248 € Provisionen. Nach Storno und mit 30 Prozent Netzwerkgebühr: Ausgaben 1.428 €, CPO 12,48 €, ROAS 9,62:1.

Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist der Vergleich von Brand- und Non-Brand-Traffic zwischen den Kanälen. Läuft im Publisher-Kanal Brand-Bidding mit, wird der CPO künstlich gedrückt – der Vergleich ist unfair. Zweiter Fehler: die Netzwerkgebühr aus der Provisionsauszahlung nicht dazu zu rechnen. Netzwerkstatistiken zeigen die ausgezahlte Provision – die Netzwerkgebühr kommt oben drauf.

Häufige Fragen

Warum bleiben die CPC-Ausgaben nach Storno gleich?

Weil Google Ads und Meta keine Klickkosten zurückerstatten, wenn ein Sale storniert wird. Der Umsatz sinkt, die Kosten bleiben – deshalb steigt der CPO nach Storno beim CPC-Modell stärker als beim CPO-Modell.

Wo bekomme ich die Zahlen für den Ist-Vergleich?

Klicks, Sales, Umsatz und Provisionen stehen in jedem Netzwerk-Report. Klicks, Kosten und Sales aus Google Ads oder Meta Ads Manager. Die Stornoquote lässt sich aus dem Netzwerk-Report ableiten (offene vs. bestätigte Sales).

Wie oft sollte man den Ist-Vergleich rechnen?

Monatlich als Reporting-Standard, quartalsweise als strategische Bewertung. Zwischen den Kanälen gibt es saisonale Verschiebungen, die man nur mit dem regelmäßigen Vergleich sieht.

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